Soziale Kontakte stärken unseren Selbstwert, machen widerstandsfähiger gegenüber Belastungen, stärken unser Wohlbefinden und bieten ein unterstützendes Netzwerk.
In der Depression kosten allerdings Treffen mit anderen Menschen, auch mit unseren Lieblingsmenschen, viel Kraft. Die Konzentration auf Gespräche, die Kommunikation an sich und das Mitschwingen fallen schwer. Aus diesem Grund ziehen sich viele dann lieber zurück.
Durch den Rückzug wird es aber immer schwieriger am sozialen Leben teilzunehmen und das Gefühl der Isolation/Einsamkeit nimmt zu. Durch wenig Erleben an positiven Dingen rutschen Betroffene nur weiter ab.
Wie also aus diesem Teufelskreis rauskommen?
Versuche, dich dennoch mit anderen zu treffen.
Hast du Lieblingsmenschen, weihe sie ein, dass es dir schwerfällt.
Versuche mit kleinen Dingen anzufangen, nicht gleich eine große, laute Party. Ein Treffen an einem ruhigeren Ort, mit weniger Menschen.
Mach dir nicht selbst zu viel Druck, es muss nicht jeden Tag eine Aktion stattfinden. Fang klein an und erfreue dich an den kleinen Erfolgen. Daran kannst du wachsen und mutiger für mehr werden.
Lass dich von Rückschritten nicht entmutigen, sie sind normal. Solange du immer wieder Versuche startest.
Ich wünsche dir positive Schritte/Schrittchen – glaub an dich!

